Beziehung vor Bildung –
Erste Podiumsdiskussion mit Bildungsexperten bei Gesellschaft macht Schule
Der gemeinnützige Verein „Gesellschaft macht Schule“ (GmS) veranstaltete am 8. Juli 2010 erstmalig eine Podiumsdiskussion mit Impulsreferat zu einem Bildungsthema. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Schule diskutierten zu dem Thema „Auswirkungen der „Bildungsschere“ auf unsere Gesellschaft – wie viele Sozialinvestitionen braucht unsere Zukunft?“ Die Diskutanten setzten sich u. a. mit der Frage auseinander, wie man auf die heterogenen Lernvoraussetzungen eingehen kann, damit möglichst alle Schüler die Ausbildungsreife erreichen. Der Fokus lag auf hierbei auf Hauptschulen. Einig war man sich darüber, dass man die Lehrerausbildung reformieren und Sonderpädagogik als durchgehendes Prinzip einführen müsse, um das Lernen stärker an den individuellen Stärken und Schwächen der Schüler ausrichten zu können.
Neben Christa Stewens, der Staatsministerin a. D. für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen konnte Nicola Keim, Vorsitzende des Vorstandes von GmS, folgende Teilnehmer auf dem Podium begrüßen: Günther Hohlweg, Leiter der Siemens Berufsausbildung, Jürgen Walther, Rektor der Hauptschule an der Wiesentfelserstraße in München-Neuaubing sowie Dr. med. Nenad Vasic, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Spitzer am Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm. Dr. Jeanne Rubner von der Süddeutschen Zeitung führte durch den Abend.
Die Podiumsdiskussion bildete den Auftakt für weitere Veranstaltungen in der Zukunft. GmS möchte damit bildungspolitischen Themen ein Forum bieten und den öffentlichen Diskurs anregen.
Einen ausführlichen Bericht sowie Bilder zur Podiumsdiskussion finden Sie im Pressebereich.
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