24.06.2020

Zur Beziehungsarbeit mit Kindern in Zeiten von Corona

Gesellschaft macht Schule im Gespräch mit der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung

München, 24.06.2020. Seit Jahren fördert die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung deutschlandweit Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Not - im Schuljahr 2015/16 auch die Projekte  der Stiftung Gesellschaft macht Schule. Seitdem pflegen die beiden Stiftungen einen guten Draht zueinander und tauschen sich immer wieder aus - etwa auf dem Münchner Stiftungsfrühling 2019. Aus aktuellem Anlass sprach Sabine Kamrath, Projektleiterin der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung, kürzlich mit unserer Geschäftsführerin Sandra Mittag-Bornmann über die Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen während der Corona-Einschränkungen. 

Seit der pandemiebedingten Schulschließung mussten sich nämlich viele Organisationen etwas einfallen lassen, um weiterhin Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufrecht zu erhalten. Kreative und vor allem digitale Ideen mussten her. Im Interview erzählt Gesellschaft macht Schule von ihren Erfahrungen mit der digitalen Beziehungsarbeit in der Corona-Krise.

Sabine Kamrath: In der Öffentlichkeit wächst die Sorge, und in den Medien wird auch verstärkt diskutiert, dass angesichts der Corona-Krise die Probleme in belasteten Familien stark zunehmen, es zu Aggression und Übergriffen kommt und sich herkunftsbedingte Bildungsnachteile weiter verschärfen. Wie nimmt die Stiftung Gesellschaft macht Schule das wahr? Und was brauchen Kinder, um diese Krise so gut es geht zu meistern?

Sandra Mittag-Bornmann: Die Probleme nehmen in jedem Fall zu, das merken wir auch. In einer unserer Kooperationsschulen hat es innerhalb der ersten drei Corona-Wochen bereits drei Inobhutnahmen seitens des Jugendamts gegeben. Entlastung erfahren Kinder und Jugendliche durch das Erleben von Gemeinschaft, durch das Teilen von Ängsten und Hoffnungen und auch durch das gemeinsame Entdecken ihrer Umwelt und ihrer persönlichen Fähigkeiten und Stärken. Gesellschaft macht Schule sieht sich daher intensiver denn je in der Pflicht, Angebote zu schaffen, um genau das zu ermöglichen: Gemeinschaft zu erleben, über die eigenen Sorgen und Träume sprechen zu können, etwas Neues über sich selbst oder die anderen zu entdecken – nur eben nun digital.

(...)

Lesen Sie das vollständige Interview auf der Website der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung.